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| Die variegierte Zuchtform der Chamäleonpflanze |
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| Fruchtende Chamäleonpflanze |
Die einzigartige Küche des nordostindischen Staates Manipur benutzt sowohl die Wurzelstöcke als auch die Blätter der Chamäleonpflanze, dazu viele weitere frische Kräuter (ein an den Mittelmeertyp erinnerndes Basilikum, Kresse, Dill, Koriander, langen Koriander, vietnamesischen Koriander). Damit, und im exzessiven Gebrauch fermentierter Fische, erinnert sie stark an das benachbarte Südostasien, während sie mit den eigentlichen indischen Küchen nur wenig Gemeinsamkeiten hat.
In Manipur verwendet man die Chamäleonblätter oft roh in Salten wie
singju [সিংজু, ꯁꯤꯡজু],
einer Mischung aus rohen Gemüsen, Scheiben von Lotuswurzel und Kräutern. Man gebraucht sie auch gerne zu Fischspeisen.
Auch die gehackte Wurzel läßt sich verwenden, um den durchdringenden Geschmack von Fischprodukten abzumildern, etwa in der Nationalspeise
iromba [ইরোম্বা, ꯏꯔꯣꯝꯕꯥ],
einem Gemüsecurry mit Unmengen von hochfermentiertem Fisch (ngari [ঙারি, ꯉꯥꯔꯤ]).
Der geriebene Wurzelstock dient als Würze für Fischcurries. Die Blätter werden auch in einen Teig aus Kichererbsenmehl
getaucht und frittiert, was eine sehr frisch schmeckende pakora [पकोड़ा]
(oder, wie man vor Ort sagt, bora [বোরা, ꯕꯣꯔꯥ])
ergibt; dasselbe kann man auch mit anderen robsten Blättern machen,


